Schwarz Pappel

Unsere Schwarz Pappel soll wieder erstehen

Ein Sturm hatte unsere Schwarz Pappel am Waldlehrpfad entwurzelt. Sie musste daher im März 2015 gefällt werden. Es entstand bei mir die Idee es einmal mit vegetativer Vermehrung zu versuchen um unseren Baum wieder neu aufwachsen zu lassen.


Bild der Schwarz PappelDie Schwarz-Pappel wächst als laubabwerfender Baum der unter günstigen    Standortbedingungen Wuchshöhen von bis zu 30 Metern erreichen kann. Ältere Exemplare der Schwarz-Pappeln sind von mächtigem, knorrigem Wuchs. In Deutschland sind Exemplare mit Stammdurchmessern von über 2 Metern bekannt. Der Stamm weist eine graubraune Borke mit grober, x-förmiger Struktur auf, die durch quer verlaufende Korkwülste sehr eigenartig ist. Auch die Bildung von Wasserreisern und Maserknollen führt oft zu bizarren Stammformen. Die Baumkronen sind unregelmäßig aufgebaut und ausladend. Ihre Feinreiser sind nach oben gerichtet und erinnern an Reiserbesen. Schwarz-Pappeln werden 100 bis 150 Jahre alt; in seltenen Fällen können sie ein Alter von 300 Jahren erreichen. Junge Zweige haben einen runden Querschnitt und keine Korkrippen

 

 

Da die Krone noch vor Ort lag konnte ich einige junge Zweige ernten. Zu Hause stellte ich sie in ein Glas mit Wasser. Nach einigen Tagen zeigten sich die ersten neuen Lebenszeichen.

Die ersten Blätter Die ersten Wurzeln
Die ersten Blättern und auf einmal bildeten sich in der Nähe der Ast Augen neue Wurzeln. Es ist faszinierend welche Kraft in den Bäumen steckt und wie sich die Natur erneuert.



 

 

Einige weitere Tage in einem Glas das mit Alufolie abgedunkelt war

Die Zweige in den Gläsern

Die ersten verzweigten Wurzel

 

Links die Gläser mit den geernteten Ästen der Schwarz Pappel


Rechts hat der Ast schon erste Wurzel ausgebildet die auch schon verzweigt sind

 

 

 



Die Schwarz Pappel im Top mit Erde

Jetzt ist es an der Zeit die Schwarz Pappel
zurück in die Erde ihrem Element zu pflanzen


Ich werde weiter über unseren Versuch
unsere Schwarz Pappel wieder erstehen zu
lassen berichten damit sie sie wieder im
Waldlehrpfad bewundern können.

 

 

Natur braucht helfende Hände

 

Text & Ausführung: Harald Ebert

Zurück