2007_SDW_Tagesfahrt_Dahner_Felsenland

Baumwipfelpfad und Biosphärenhaus
Zu einem Wochenendausflug in das sagenumwobene Dahner Felsenland starteten einige Mitglieder der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Ortsverband Kelkheim Ende Oktober. Ziel war Fischbach bei Dahn mit
dem Biosphärenhaus Pfälzerwald/Nordvogesen und dem Baumwipfelpfad.
Die Fahrt in den Pfälzerwald führte durch lange, herrliche Waldstrecken, die sich in ihrer vielfältigen herbstlichen Farbenpracht präsentier-ten und bei den Teilnehmern einen tiefen Eindruck hinterließen. Erste Station in Fischbach war der Baumwipfelpfad. Er ist ein 270 Meter langer, luftiger Lehrpfad, der sich im Zickzackkurs in 18 Meter Höhe durch das Geäst schlängelt bis zur Aussichtsplattform in 35 Meter Höhe. Von dort hat man einen phantastischen Ausblick in den Pfälzerwald und faszinierende Einblicke in die Natur. Neben dem sicheren Holzsteg des Baumwipfelpfades gerät auf drei rundum mit Netzen gesicherten Seilbrücken alles ins Wanken. Halt für die Füße gibt ein dickes Tau. Ganz Mutige schreiten auf der Tellerbrücke von Metallscheibe zu Metallscheibe. Zehnmal Wipfel-Wissen zum Anfassen und Mitmachen lüften die Geheimnisse der Natur. Anschaulich wird vermittelt wie die Eule mit den Augen hört, wozu die Biene eine Blattlaus braucht und wie groß der Kleinspecht ist. Auch die unterschiedlichen Holzgewichte von Buche, Eiche, Fichte und Kiefer werden dargestellt und ihre Ursache erklärt. Ein weiterer interessanter Besuchspunkt war der Biosphären-Erlebnisweg mit den sehr informativen Stationen " Klima im Pfälzerwald " -" Buntsandstein - Einblick in den Untergrund " - " Korngrößen - Aus Buntsandstein wird Sand " -" Böden im Pfälzerwald " - " Element Was-ser " - " Schneckenturm " - " Am Fischteich - Fischeraten " - " Ent-spannung pur " - " Nützlicher Wald " - " Ein tierischer Sprint " und " Mit anderen Augen sehen ". Letzte Besuchsstation des ersten Tages war die Erlebnisausstellung im Biosphärenhaus. 45 Stationen vermittelten Informationen zum Tier-und Pflanzenreich sowie zum Thema Energie. Am nächsten Vormittag wurde die Burg Berwartstein in Erlenbach besucht. Sie ist eine der interessantesten Wehrbauten des Mittelalters und wird heute zum Teil noch bewohnt. Während der Führung haben wir viel über die Geschichte der Burg erfahren können. Von Erlenbach ging die Fahrt nach Dahn, der letzten Station des Wochen-endausfluges. Hier haben wir uns noch das Naturdenkmal " Jungfernsprung ti angesehen. Eine Hirtin, die von einem Jäger bedrängt wurde, soll in ihrer Not vom dem Felsen gesprungen sein und den Sprung überlebt haben.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde die Heimfahrt angetreten.

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