Die SDW Kelkheim im Vogelsberg 2015

Zweitagesfahrt in den Vogelsberg

Zwölf Mitglieder der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald,Ortsverband Kelkheim starteten am letzten August-Wochenende zu einer Exkursion in den Vogelsberg.Erste Station war das Benediktinerinnenkloster Engelthal,wo die Klosterkirche besichtigt wurde.Anschließend ging die Fahrt weiter nach Rainrod.Hier übernahm ein Wanderführer die Gruppe.Gleich zu Beginn einer vierstündigen naturkundlichen Wanderung erhielten die Teilnehmer umfangreiche Informationen über die Entstehung des Vogelsberges und seiner Geologie.Mit einer Fläche von ca. 2500 qkm ist die Vulkanregion Vogelsberg das größte zusammenhängende Vulkangebiet Mitteleuropas.Die Ost-West-Ausdehnung erstreckt sich von Schlitz bis nach Bad Vilbel und die Nord-Süd Ausdehnung von Amöneburg ( Marburg ) bis zur Kinzig.Die nächste Station war ein Buchenwald .Hier erklärte der Wanderführer die verschiedenen Entwicklungsstufen eines Buchenwaldes von der Naturverjüngung bis zu einem Baumalter von 120-140 Jahren mit den notwendigen forstlichen Maßnahmen in den einzelnen zeitlichen Entwicklungsabschnitten.Danach führte die Wanderung zu einer Gruppe von Mammutbäumen mit einem Alter von 115-119 Jahren.Der Mammutbaum,auch Riesensequoie genannt,stammt aus der Sierra Nevada / Kalifornien.Einzelne Bäume können ein Alter von über 3000 Jahren erreichen.Nächste Station war der Nidda-Stausee.Ursprünglich zum Schutz gegen die Schneeschmelze gebaut, ist er heute ein beliebtes Freizeitareal.Auf dem Rückweg nach Rainrod wurde noch ein kurzer Abstecher in eine private Gartenanlage mit Teich und Felswand gemacht.Zum Abschluß des ersten Tages nahmen die Teilnehmer noch an einer "Nachtwächterführung " in Schotten teil, bei der die Sehenswürdigkeiten von Schotten vorgestellt wurden.
    Bild Mamut
Am nächsten  Vormittag stand der Hoherodskopf auf dem Programm.Begonnen wurde mit einer kleinen Wanderung "Naturspur " zur Taufsteinhütte und zum Bismarckturm.Die anschließende Begehung des Baumkronenpfades mit seinen schwankenden Hängebrücken zwischen den Bäumen war nicht nach dem Geschmack aller Teilnehmer.  Zum Abschluß des Vormittags wurde noch die naturkundliche Ausstellung im Infozentrum Hoherodskopf besucht.Letzte Station der Exkursion war am Nachmittag der Glauberg mit der Besichtigung des Landesmuseums " Keltenwelt am Glauberg ".Von dort wurde die Heimreise angetreten.

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